Irland das grüne Éire

 

Irland, engl. Ireland, wird gerne als die grüne Insel bezeichnet. Dies ist sicherlich sehr charakteristisch für die Insel im Osten von Großbritannien. Zwischen Großbritannien und Irland liegt die Irische See und eine ganze Epoche britischer Herrschaft über die Insel, die erst 1921 unabhängig wurde.

Auch war Irland früher ein armes Land, viele wanderten aus in die unterschiedlichsten Länder. Meist in die USA und dort in Städte wie Boston oder New York, die heute noch irisch geprägt sind. Je nach Viertel meint man, dass man sich eher in Dublin befindet als in den USA. Der St. Patrick´s Day wird in Boston groß gefeiert und ist eines der wichtigsten Events der amerikanischen Metropole.

Nicht ohne Grund heißt die NBA-Basketballmannschaft der Stadt „Boston Celtics“ und spielt in grün.

Aber Irland und Irische Tradition steht international natürlich noch für wesentlich mehr. Irland, das ist ein Land, das weltweit sicherlich seines Gleichen sucht. Alleine schon das Klima ist eine besondere Sache, über das man ganze Bücher schreiben kann.

Auf jeden Fall ist es wesentlich wärmer als man vermutet, da Irland vom Golfstrom beeinflusst wird. Immer wieder sind Menschen mehr als erstaunt, dass es in Irland sogar Palmen gibt! Das Aussehen mancher Straßen in irischen Küstenorten erinnert dann eher an Madeira, als an Nordwesteuropa.

Große Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter sind auf Irland ferner nicht zu erwarten. Aber es regnet viel. Ein weiteres Vorurteil, dass allerdings nur für die westlichen Regionen Irlands gilt. Der Osten und insbesondere Dublin ist eher trocken und hat nicht mehr Niederschläge als deutsche oder englische Städte.

 

Mildes Klima und Palmen

Zum Regen muss man außerdem sagen, dass es sich schnell wieder aufklaren kann und man erfreut sich wenige Minuten später am strahlenden Sonnenschein, als wenn nichts gewesen wäre. Besonders bekannt ist Irland noch für seine gemütlichen Pubs und seine fröhlichen Bewohner, die trotz aller Widrigkeiten nicht das Lachen vergessen. Irische Folk- und Fidelmusik sind weltbekannt und beliebt. Das Wappen Irlands ziert aber ein anderes, sehr würdevolles Instrument: Die Harfe! Ebenfalls weltweit ein Symbol für Irland.

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Strand in Irland (c) Ralf Claßen

Besucher sind auch immer wieder von der irischen Landschaft begeistert. Grün, hügelig und voller Überraschungen. Herrliche Rosengärten und andere bunte Gewächse überraschen auf diesen Breiten. Und natürlich das Kleeblatt, daß ebenfalls Symbolkraft in Irland besitzt. Flusslandschaften und Weiden prägen weite Landstriche, außerdem trifft man immer wieder auf Schafe, die immer noch für viele Iren eine wichtige Wirtschaftsgrundlage darstellen.

Der Shannon ist der längste Fluß Irlands und durchläuft die Insel von Norden nach Süden. Mit 1.041 m ist der Carrauntoohol in den Macgillcuddy´s Reeks der höchste Berg des Landes. Besonders ergreifend sind aber die schönen Strände und Steilküsten Irlands. Oft vollkommen menschenleer und pure Natur. Wer das Meer liebt, wird auch Irland lieben! 

Die Iren selbst stammen von den Kelten ab und standen lange unter britischem Einfluss. Heute ist Englisch die meist gesprochene Sprache der Insel, aber das Gälisch (die eigentlich Sprache der Iren) ist heute wieder eine aktiv gesprochene und geschriebene Alltagssprache in Irland.

Irland und seine Menschen sind auch heute noch mystisch veranlagt und von den Kelten und deren alter oft noch im Dunkeln verborgenen Kultur geprägt. Allerdings sind die meisten Iren heute Katholiken und gelten als besonders gläubig. Hier findet man daher auch schöne und gut besuchte Kathedralen, Kirchen und Klosteranlagen.

 

Die Republik Irland und Nordirland

Erst 1949 trat Irland im Übrigen aus dem britisch dominierten Commonwealth aus und machte damit einen deutlichen Schlussstrich unter dieses Kapitel in Richtung vollkommener politischer und kultureller Unabhängigkeit. Zumindest die Republik Irland, denn sechs Grafschaften in der Provinz Ulster blieben als Nordirland bei Großbritannien.

Dieses Thema ist stark mit den religiösen bzw. vielmehr den heute eher kulturellen Gegensätzen zwischen Katholiken und Protestanten verbunden. Es gibt in Nordirland allerdings mittlerweile doch Anzeichen der Versöhnung zwischen den Religionsgemeinschaften und es bleibt zu hoffen, dass sich die Lage in Nordirland und damit auch die Beziehungen zwischen Großbritannien und Irland weiter entspannen.

Englisch ist zwar auch heute eine Amtssprache von Irland, aber das Irische wird gerne als eigentlich Nationalsprache zuerst genannt und stark gefördert. Sowohl in Schulen als auch im öffentlichen Dienst und bei Beschriftungen und Verkehrsschildern. Irisch ist im Übrigen ebenso Amtssprache eine gleichberechtigte Sprache in „Éire“. Der Urlauber oder Tourist braucht sich dabei aber nicht zu sorgen, denn im Normalfall kommt man mit Englisch immer durch das Land. 

Bekannte Städte in Irland sind neben Dublin auch Cork, Galway und natürlich Belfast (Nordirland). Limerick ist besonders für den Westen Irlands eine wichtige Stadt und regionale Metropole sowie bekannt für das King John´s Castle. Überhaupt werden Freunde von Burgen und Schlössern in Irland mehr als fündig.

Insofern bietet Irland ein breites Angebot für nahezu jede Reisevariante. Sehenswürdigkeiten findet man über das ganze Land verteilt. Sehr beliebt ist die schöne Autofahrt mit herrlichen Panoramen, der Ring of Kerry im Süden Irlands in Kerry. Beeindruckend sind auch unzählige Steilküsten von denen die Cliffs of Moher die berühmtesten sind. Ebenso einen Besuch wert ist die Halbinsel Dingle mit ihren Landschaften und dem besonderen Klima, sowie die Karstlandschaft Burren, die Wicklow Mountains und Connemara mit dem Connemara Nationalpark, den Aran Islands und die Benediktinerabtei Kylemore Abbey.

Also, auf nach Irland oder Éire, wie die Iren auf Irisch sagen!

 


 

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