Nordirland und Belfast, Kultur und Wandern, sowie Bootstouren durch den Norden Irlands
Nordirland ist nicht nur Belfast, sondern hat noch mehr zu bieten. Es ist deutlich kleiner als die Republik Irland, aber dichter besiedelt. Das bekannteste Naturdenkmal Nordirlands ist sicher der Giant´s Causeway, ca. 40.000 Basaltsäulen direkt am Meer. Es befindet sich an der Nordküste von Antrim und steht unter Schutz.
Südlich von Belfast, zwischen Newry und New Caste (Down) liegt dieses Granitgebirge. Hier steht mit 849 der Slieve Donard, der höchste Berg des Landes. Die Gegend nennt sich Mountains if Mourne und ist ein Paradies für Naturfreunde und Wanderer. Landschaftlich ebenfalls reizvoll und ein Highlight ist der große See Lough Neagh, an dem 5 der 6 counties Nordirlands Anteil haben.
Der See ist bekannt für seine exzellenten Aale und gilt außerdem als Vogelparadies. Um seine Dimension zu unterstreichen sei gesagt, dass er immerhin der größte See der Britischen Inseln ist. Freunde von idyllischen Seen werden aber auch am Lough Erne fündig. Hier gibt es mehrere Seen, die im Flussgebiet des Erne entstanden sind und ein Zentrum des Hausboot-Tourismus sind.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind u.a. Strangford Lough mit archäologischen Funden, die Glens of Antrim, Fermanagh Lakeland, Sperrin-Mountains und einige Nationalparks. Insbesondere Golf-, Angel-, Wasser- und Wanderfreunde werden Nordirland lieben! Die Küsten Nordirlands sind ebenfalls interessant, wenn sie auch nicht so bekannt wie z.B. der Ring of Kerry in der Republik Irland sind.
Auch ein Besuch in Nordirlands zweitgrößter Altstadt Derry (früher Londonderry) lohnt alleine schon wegen der mittelalterlichen Altstadt mit ihrer langen begehbaren Stadtmauer.
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